#omahebtab – Erfahrungsbericht vom Geburtstag und Flugzeugbannerflug – Teil 4

Was bisher geschah

Im dritten Teil der Blogserie #omahebtab – Erfahrungsbericht – Ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk teile ich meine Erfahrungen rund um die Vorbereitungen des Flugzeugbannerflugs.

Der große Tag

Wow war ich aufgeregt. Läuft alles glatt, passt alles mit der Technik, Passt das Wetter. Kann Oma kommen. Mein Gedankenkarusell drehte sich. Aber es löste sich alles langsam auf, je näher wir dem Flugplatz kamen.
Das Wetter war bombe und dem Flug stand nichts mehr im Wege. Du glaubst nicht wie viele verschiedene Wetterberichte ich ein paar Tage vor dem großen Tag fast stündlich gecheckt hab. Als wir in Neuhausen ob Eck ankamen trafen wir Volker und Geli & Elvira trudelten auch bereits ein. Wir machten alle persönlich bekannt. Geli & Elvira waren der Hingucker schlechthin. Aber auch Volker war ganz adrett in einem Flieger Kostüm und mit einer Fliege gekleidet. Schreibt man heute noch adrett? Oder ist das schon voll oldschool? Ich google mal kurz. Okay sagen wir adrett = hübsch. Wir brachten alle Kameras an das Flugzeug an, checkten das Equipment und begrüßten alle die nacheinander eintrudelten. Die Stimmung war super locker und alle hatten von Anfang an unfassbar viel Spaß. Geli & Elvira halfen beim Check-in der Mitflieger, die wir alle in einem Polaroid-Rahmen ausgedruckt hatten, und auch beim Check-in der Crew.

Alex schoss Fotos, Nadine machte Instagram Stories und Daniel und Arne filmten. Die Vorbereitungen liefen super. Das Flugzeug und die Banner wurden startklar gemacht. Und dann war es endlich so weit. Oma kam mit meinem Papa und Minja. Wow war das ein Gefühl. Endlich geht’s los. Ich holte Oma ab und schob sie mit Ihrem Rollstuhl auf den Flugplatz. Oma sah das Flugzeug und die ganze Crew. Auch Oma wurde eingecheckt mit Button. Und dann ging’s zum Flugzeug. Dort erklärten wir Oma was heute passieren wird. Wir schossen ein paar Gruppenfotos mit dem Flugzeug und dann machte sich Volker “Ready for take off”. Es ging wirklich los. Das war eine Atmosphäre, unglaublich. Ein durchgängiger Gänsehautmoment. Daniel – unser zweiter Filmer filmte aus dem Tower, während Arne mit uns vorne am Rollfeld war. Volker ließ die Motoren starten und rollte aufs Rollfeld. Dann mussten wir noch ein paar Minuten warten. Und dann kam er der Flieger mit dem Banner Herzlichen Glückwunsch. Was für ein Moment. Ich schaute Oma ins Gesicht und spürte, dass Sie es wahrnahm, auch wenn Sie nichts sagte. Ich hab in Ihren Augen gesehen, dass Sie es verstanden hat, dass das Flugzeug für sie in den Himmel flog. Volker drehte ein paar Runden über den Flugplatz, sodass Oma auch den anderen Banner lesen konnte. Das war so leider nicht geplant. Ein Fehler der Druckerei, das Banner wurde an der falschen Seite vernäht. Eigentlich hätte man beide Banner auf einmal lesen können sollen. Das fiel leider erst am großen Tag auf. So beschloss ich, dass wir trotzdem mit zwei Banner fliegen. Nachdem Volker uns zum Abschied mit dem Flugzeugflügel gewunken hatte flog er Richtung Spaichingen hinaus. Während Volker ca. 1h noch mit unseren Bannern flog überbrückten wir die Zeit mit einem kleinen Sektempfang und mit einem Geburtstagsständchen auf dem Flugplatz. Das Wetter war so toll, dass wir schön in der Sonne die Zeit miteinander genießen konnten.

Es war ein unbeschreiblich schöner Tag. Danke an unsere großartige Crew:
Filmer: Daniel & Arne
Social-Media: Nadine
Fotografin: Alex
Pilot: Volker
Stewardess: Geli & Elvira
Personal Assistant Oma Anna: Eugen & Minja
Initiatorin: Adina

Abschließende Worte

Ich war von Anfang an Feuer und Flamme für #omahebtab. Mit dieser Begeisterung hab ich alle anderen angezündet. Für jedes Projekt braucht es einen Impulsgeber oder jemanden der anfängt. Das mach ich sehr gerne – anfangen. Aber für solch ein großes Projekt braucht es Unterstützer, weil die Dimensionen die ich mir vorgestellt hatte ich nie im Leben alleine realisiert bekommen hätte. Das ist kein Projekt, wo man einen Banner kauft, los fliegt und die Kamera drauf hält. So kann es zwar auch irgendwie gehen aber dann wäre das Projekt nie so gut geworden wie es jetzt geworden ist.
Ich bin wirklich dankbar für jeden einzelnen Unterstützer. Für dieses Unterstützer haben wir uns dann noch etwas besonderes überlegt. Wir mieteten und ein Kino und präsentierten den fertigen Oma hebt ab Film in diesem Kino – natürlich mit allem drum herum. Dazu dann bald mehr hier im Videoblog.

Momente kreieren – genießen und für immer festhalten

Meine abschließenden Tipps

  • Grobe Idee ausarbeiten
  • Nicht entmutigen lassen von Rückschlägen, sondern auf das positive fokussieren
  • Wer kann mit bei der Umsetzung helfen? Such Dir rechtzeitig Unterstützer für die Bereiche die Du selbst nicht abdecken kannst
  • Begeistere die Menschen mit Deiner Idee
  • Arbeite deine Idee konkret aus
    • Wann ist was zu tun?
    • Wer hilft dabei, wer kümmert sich um was?
    • Arbeite mit Listen, stelle diese Listen allen Beteiligten zur Verfügung
    • Treffe schnell Entscheidungen
    • Plane alles Relevante
  • Geh in die Umsetzung
    • Schaff eine Wohlfühlatmosphäre
    • Motivier die Menschen die Dich unterstützen
  • Was passiert danach?

Wichtig ist zu jedem Zeitpunkt in einem Projekt offen zu sein. Offen für neue Ideen, offen für Feedback, offen für Unvorhergesehenes und immer an den Projekterfolg zu glauben. Uns persönlich hat das reflektieren von bestimmten Situationen richtig geholfen. Und unser Ding durchzuziehen, auf unser Bauchgefühl zu hören und ein “das geht nicht” nicht als gegeben hinzunehmen. Es gibt immer einen Weg. Die Kunst besteht einfach darin den richtigen Weg zu finden und den Weg mit Liebe, Zuversicht, Vertrauen und Spaß zu gehen. Ob der Weg richtig oder falsch ist, kann Dir kein Mensch sagen – das kannst Du nur herausfinden indem Du den Weg für Dich gehst.

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